Gedanken zum Hörbuch

"Ich muss so tun, als ob ich jemand wäre, der ich gar nicht bin. ...
Weißt du, ich werde mich so verstellen müssen, daß ich mich selbst vergessen werde.
Und wenn du dich nicht daran erinnerst, wie ich wirklich bin, dann werde ich mich selbst
für eine sehr lange Zeit auch nicht daran erinnern können. Wenn ich vergesse, wer ich bin, dann kann es passieren, daß auch du vergisst, wer du bist. Und dann sind wir beide verloren. Dann brauchen wir eine weitere Seele, die in unser Leben kommt und uns erinnert, wer wir wirklich sind."


Es war Februar 2004, als mich die Worte der freundlichen Seele zum ersten Mal
berührten. Gleich mehrmals las ich die kleine Parabel. Die Tränen liefen mir
unaufhörlich über mein Gesicht. In meinem Körper geschah etwas,
wofür ich damals keine Worte fand.

Im August 2005 spürte ich ein inneres Bereitsein, aus diesem Buch ein Hörbuch ent- stehen zu lassen. Bereits zwei Wochen später erreichte mich ein Geschenk. Eine CD
mit Panflötenklängen mit Oscar Javelot. Eine besondere Musik für einen besonderen Menschen, waren an mich gerichtetet Worte. Schon nach den ersten Takten wusste ich, das ist die Musik für mein Hörbuch.

Noch heute bin ich meiner nunmehr Freundin für das Geschenk von damals dankbar. Gleichfalls Oscar Javelot, der sich meiner Idee annahm und seine wunderbare Musik einbrachte, sowie Frank Steiner, der sich auf dieses Projekt mit mir als Laien einließ und die Musik arrangierte. Unsagbar dankbar bin ich Hans Nietsch und seinem Team für die Möglichkeit eine bereits auf dem Markt befindliche CD neu produzieren zu dürfen. Dankbar bin ich Neale Donald Walsch, der von sich sagt, Gott habe ihm die Geschichte eingegeben.

Auch, wenn ich im Februar 2004 nicht wusste, was während des Lesen der kleinen Parabel in meinem Körper geschieht, bin ich heute gewahr, damals begann Erinnern.